Für schmerzarme und narbenfreie Tattooentfernung
So werden sie Ihr Tattoo wieder los.
Tattooentfernung Berlin

Fragen und Antworten

Muss bei einer Tattooentfernung mit Narbenbildung gerechnet werden?

Nein, eine Behandlung mit einem Laser zur Tattooentfernung ist narbenfrei. Pflegehinweise, Tipps und eine spezielle Creme zur Nachbehandlung des entfernten Tattoos erhalten Sie von unseren Mitarbeitern nach der Behandlung.

Kann die Haut beim Lasern verletzt werden?

Eine Hautverletzung kann beim Lasern nahezu ausgeschlossen werden, da nur die Farbpigmente von den kurzen Laserimpulsen getroffen werden. Bedingt kann es vorkommen, dass die mit dem Laserimpuls behandelten Farbpigmente bzw. deren Farbpartikel durch die Oberhaut austreten. Dabei können Gefäße beschädigt werden, doch tritt dabei lediglich etwas Lymphflüssigkeit aus oder in ganz seltenen Fällen Blut. Allgemein kommt es jedoch zu Rötungen und leichten Schwellungen, die mit einem Sonnenbrand vergleichbar sind.

Wie funktioniert die Tattooentfernung mit einem Q-Switched Nd-YAG-Laser?

Durch den Laserstrahl des Q-Switched Nd-YAG-Laser werden die Farbpigmente mit extrem kurzen Laserimpulsen beschossen. Die vom Laserimpuls ausgehende Energie wird von den Pigmentfarben aufgenommen, kann aber nicht absorbiert werden und sprengt das Farbpigment sozusagen auf. Das umliegende Hautgewebe wird von den extrem kurzen Laserstrahlen nicht beeinträchtigt. Die Tattooentfernung mit einem Q-Switched Nd:YAG-Laser ist ein neuartiges und schonendes Prinzip, dass die verschiedenen Pigmente selektiv zerstört. Die „zerschossenen“ Farbpartikel der Tätowierung werden von den Makrophagen, den körpereigenen Fresszellen, aufgenommen und durch das Lymphsystem abtransportiert.

Ist das Alter einer Tätowierung wichtig?

Grundsätzlich spielt das Alter der Tätowierung keine Rolle. Allerdings zeigen unsere Erfahrungen, dass es in Abhängigkeit der verwendeten Farben bei älteren Tätowierungen vorkommen kann, dass die Farbpigmente tiefer in dem Hautgewebe eingekapselt sind und dies unter Umständen dazu führt, dass deutlich mehr Behandlungen notwendig sind zum Entfernen des nicht mehr gewünschten Tattoos.

Welche Nebenwirkungen und Risiken sind zu beachten?

Bei einer Tattooentfernung kann die behandelte Stelle anschwellen und sich leicht röten. Weiterhin kann es vorkommen, dass sich eine leichte Kruste auf dem Tattoo bildet, in seltenen Fällen kommt es auch zu einer Bläschenbildung bzw. zu Dunkel- oder Hellfärbungen der Laserareale sowie einer Infektion. Im Regelfall ist die Laserbehandlung narbenlos. Um ein gutes Ergebnis der Behandlung zu erzielen, sollte der Patient die betreffende Körperstelle nach der Behandlung schonen und gut pflegen. Vor und nach einem Lasereingriff sollten Sonnenbäder und Solariumgänge vermieden werden, um einer Fleckenbildung der Haut vorzubeugen. Blutverdünnende Medikamente wie Aspirin/Acetylsalicylsäure müssen eine Woche vor der Behandlung abgesetzt werden, um Blutergüsse zu vermeiden.

In den ersten Tagen nach der Behandlung sollte die behandelte Stelle trocken und sauber gehalten werden. Nur duschen und ein vorsichtiges Abtupfen des behandelten Tattoos. Schwimmen und Saunagänge sollten in der ersten Woche vermieden werden. Auch wenn die Haut unverletzt ist, besteht dennoch ein gewisses Risiko einer Infektion, welche zur Narbenbildung führen könnte.

Wird das Tattoo vollständig entfernt, kann unter Umständen ein helles Nachbild erhalten bleiben. Dies bezeichnet man auch als Hypopigmentierung und entsteht durch die ungewollte Entfernung von hauteigenen Farbpigmenten bei der Entfernung der Tattoopigmente. Dieser Effekt lässt sich nicht vollständig ausschließen, doch durch einen konsequenten Sonnenschutz vor, während und nach den Laserbehandlungen minimieren, ist doch das Risiko einer unerwünschten Hautaufhellung bei gebräunter Haut deutlich größer. Eine Hypopigmentierung ist von vorübergehender Dauer. Eine Dunkelfärbung der betreffenden Haut (eine Hyperpigmentierung) ist ebenfalls sehr selten und tritt meist auf der Innenseite der Unterarme auf.

Bilden sich trotz aller Vorsicht dennoch helle Flecken anstelle des entfernten Tattoos, verschwinden diese ausgehend von den Haarwurzeln im gelaserten Bezirk nach einiger Zeit wieder, indem sich die normale Hautfarbe neu bildet. Unterlässt man eine Bräunung vor der Tattooentfernung in Berlin, minimiert dies das Risiko des Verlustes von hauteigenen Farbpigmenten erheblich.

Was sollte nach der Laserbehandlung beachtet werden?

Die Grundregel lautet, je weniger die behandelte Körperstelle belastet wird, desto besser für das Ergebnis der Tattooentfernung. Sich eventuell bildende Krusten oder Bläschen sollten nicht entfernt werden. Auch nach 6 – 12 Wochen ist die behandelte Haut noch sehr sonnenempfindlich und sollte daher besonders geschützt werden durch einen hohen Sonnenschutz.

Ist die Laserbehandlung zur Tattooentfernung schmerzhaft?

Die zur Tattooentfernung eingesetzten Laser sind schmerzarm, jedoch wird die Behandlung unterschiedlich stark empfunden, abhängig von der eigenen Schmerzempfindlichkeit und der zu behandelnden Körperstelle. Der leicht zwickende Schmerz ist mit dem eines zurückschnippenden Gummibandes vergleichbar. Nach der Laserbehandlung zur Tattooentfernung fühlt sich die Haut entzündet an, vergleichbar wie mit einem Sonnenbrand. Nach der Tattooentfernung sollte die betreffende Stelle gekühlt werden.

Wie viele Laser-Behandlungen sind zu einer Tattooentfernung notwendig?

Zunächst einmal sei gesagt, dass kein Tattoo sich mit einer Behandlung entfernen lässt. Wie viele Behandlungen notwendig sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab wie beispielsweise der oder den verwendeten Farben des Tattoos, wie dicht und tief es gestochen wurde und natürlich auch von der Größe und der Qualität des Tattoos, welches es zu entfernen gilt.

In der Regel werden für eine Tattooentfernung 6 – 12 Laserbehandlungen veranschlagt. Das resultiert daraus, dass pro Sitzung nicht mehr als ca. 200 cm² Haut behandelt werden sollten, um das Risiko von Infektionen zu minimieren und den Körper nicht zu sehr zu belasten. Das Verfahren, das zu einer Tattooentfernung angewandt wird, heißt selektive Photothermolyse. Dabei wird bei jeder Behandlung nur ein Teilbereich eines Tattoopigments entfernt. Nach einer gewissen Zeit der Regeneration wird das Restelement des Pigmentes vom Laser zerstört, um das Tattoo restlos zu entfernen. Durch diese Behandlungsmethode wird das Tattoo nach jeder Sitzung blasser und blässer, bis es ganz verschwommen und weg ist.

Wie viel kostet eine Tattooentfernung?

So unterschiedlich und individuell eine Tätowierung ist, so unterschiedlich sind auch die verschiedenen Hauttypen. Weitere Faktoren sind die Größe des zu entfernenden Tattoos, das Alter sowie auch dessen Qualität. Aus diesem Grund erstellen wir gern ein individuelles Angebot nach einem ersten kostenlosen Gespräch mit Ihnen.

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